Herr der Passwörter

Foto: Keys von (UB) Sean R

Foto: Keys von (UB) Sean R

Wir haben Passwörter für alles mögliche: Soziale Netzwerke, Online-Kaufhäuser, E-Mail-Konten, Zugangsdaten für unsere Homepage, Zugangsdaten für verschiedene Computer…

Dazu sollten alle Passwörter natürlich auch noch so sein, dass sie nicht leicht zu erraten sind. Gute Passwörter mit Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung und Zahlen kann man sich eigentlich kaum merken. Und wenn man davon gleich 10 hat, wird es schwierig.

Aber es gibt Abhilfe! Passwortmanager heißt das Zauberwort. Dabei handelt es sich um ein Programm, dass sich alle Passwörter merkt. Das Einzige, was man sich merken muss, ist ein sogenanntes “Masterpassword”. Dies sollte natürlich auch gut sein. Die Homepage der schweizer Datenschutzbeauftragten bietet die Möglichkeit, das eigene Passwort mal checken zu lassen. Nach der Prüfung erhält man noch Tipps für das eigene Passwort.

Passwortmanager gibt es wie Sand am Meer

Eine kleine Übersicht gibt es zum Beispiel hier, hier oder hier. Nach Passwortmanager zu suchen, dürfte keine große Herausforderung sein. Aber sie alle zu testen, das ist die große Arbeit. Das habe ich gemacht und möchte hier meine Empfehlung vorstellen:

Empfehlung: KeePassX

Meine persönliche Empfehlung ist KeePassX, welches es für Windows, Linux und MacOSX gibt.

Mit KeePassX kann ich meine ganzen Passwörter in verschiedene Kategorien ordnen. Nachdem installieren hat das Programm schon einige Vorgaben eingerichtet. Diese können aber jederzeit gelöscht oder geändert werden. Zusätzlich verfügt das Programm über eine Funktion, um Passwörter erstellen zu lassen.

Ein weiteres Highlight ist, dass das Programm auch Portable-Version zu Verfügung steht. Das heißt, es kann auf einem USB-Stick installiert werden. Dadurch hat man den eigenen, digitalen Schlüssel immer bei sich. Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass der USB-Stick dann natürlich besondere Aufmerksamkeit verdient hat. Auch muss das Masterpasswort ausreichend sicher sein und am besten Zahlen, Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen (@[]#öäü) enthalten.

Eine deutsche Version von KeePassX findet ihr z.B. bei Chip Online. Die Version für den USB-Stick gibt es hier, ebenfalls auch in deutscher Sprache.

Eine kleine Anleitung für das Programm gibt es beim Backmeister.

Viel Spaß beim Einrichten!

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Zusammenfassung der Workshops im Kreismedienzentrum

Liebe Schülerinnen und Schülern, die Workshops sind nun vorbei. In kleinen Gruppen haben wir uns mit dem Thema Soziale Netzwerke beschäftigt.

Da fast alle bei der Firma Facebook oder der Firma Kwick angemeldet sind, haben wir uns angeschaut, was ihr dort alles machen könnt und welche Einstellungsmöglichkeiten die Seiten bieten, um euer Profil nicht jedem zugänglich zu machen.

Wie versprochen, gibt es hier jetzt noch ein paar Links zu interessanten Seiten, die euch hoffentlich helfen, eure Einstellungen in den Griff zu kriegen. Ich lese und nutze diese Seiten auch, weil ich da ja auch angemeldet bin und nicht jede Einstellung auswendig kenne. Ausserdem ändert die Firma Facebook ständig ihr Aussehen und hat neue Einstellungen. Wer soll da noch mitkommen?

Privatsphäre Einstellungen Anleitungen

http://ejwblog.de/blog/2011/09/09/neue-facebook-privatsphareneinstellungen/ (Facebook)

https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/social-networks/schuelervz-leitfaden.html (SchülerVZ)

https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/social-networks/facebook-privatsphaere-schuetzen-durch-richtige-einstellungen.html (Facebook)

http://hilfe.kwick.de/index.php/Einstellungen_zur_Privatsph%C3%A4re (Kwick)

 

Und hier noch ein paar Seiten, die einen Klick verdient haben.

Lesenswerte Adressen

http://www.mimikama.at (Facebook-User helfen sich gegenseitig)

http://www.netzcheckers.de (recht coole Tipps und Informationen)

http://www.jamendo.com/de/ (Massig gute, unbekannte Musik zum Herunterladen)

http://www.facebook.com/jumax.lrasig (jumax FB-Seite, immer wieder gute Links von uns *g*)

http://www.ju-max.de (jumax Homepage, Jugendmedienakademie 2011!)

 

Hinweise und Ergänzungen gerne in den Kommentaren :)

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Was weiß Google über mich?

Foto: Wissen von jensd! (cc-by)

Foto: Wissen von jensd! (cc-by)

Kürzlich wurden Alternativen zur Google-Suche vorgestellt.

Trotz allem ist die Google-Suche in Deutschland weiterhin die Nummer 1. Die vielen Dienste (die Suche ist nur einer davon) bietet Google kostenlos an. Die großen Server und Mitarbeiter von Google müssen aber irgendwie bezahlt werden. Das Geld für die Kosten erwirtschaftet Google überwiegend mit Werbung.

Um den Benutzern die passende Werbung zukommen zu lassen, speichert Google deren Suchanfragen. Wer viel nach PC-Spielen sucht, bekommt dementsprechend häufig Werbung für Computerspiele. Damit das gut funktioniert, wird jeder Nutzer in bestimmte Kategorien eingeteilt. Wer einmal sehen möchte in welche Kategorien er eingeteilt ist, muss folgende Adresse in sein Browser tippern: http://www.google.com/ads/preferences

Beim Aufrufen der Seite erhält man eine Übersicht über die Kategorieren, die Google für einen bestimmt hat. Ebenfalls schätzt Google das Alter des Benutzers und sein Geschlecht. Erstaunlicherweise trifft das sehr genau zu.

Auf dieser Seite kann der Nutzer auch einstellen, welche Werbung er sehen möchte. Ich kann man mir also selbst meine Kategorien zuweisen. Um Suchanfragen zu speichern, verwendet Google Cookies. Das sind kleine Textdateien, die auf dem PC des Nutzers gespeichert werden. Google schreibt dazu:

Wie die meisten Websites und Suchmaschinen setzt Google Cookies zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und zur Bereitstellung geeigneter Dienste und Werbeanzeigen ein. Mithilfe von Cookies werden Ihre bevorzugten Einstellungen protokolliert, zum Beispiel ob Sie Ihre Suchergebnisse lieber auf Englisch oder Französisch anzeigen oder ob Sie unseren SafeSearch-Filter verwenden. Ohne Cookies wäre Google nicht in der Lage, die Vorlieben von verschiedenen Nutzern zu speichern. Darüber hinaus können wir anhand von Cookies Werbung auswählen, die für Ihre Interessen relevant ist.

Wer nicht Kategorisiert werden möchte, kann dies auch deaktivieren. Für eine dauerhafte Deaktivierung stellt Google ein Plugin für verschiedene Browser bereit.

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Handyclipwettbewerb “Ohrenblick mal”

Foto: Nokia Handy cc-by justusbluemer

Foto: Nokia Handy cc-by justusbluemer

Derzeit läuft der bundesweite Handyclipwettbewerb “Ohrenblick mal“, bei dem kreative, kurze Handyclips eingereicht werden können.

Teilnehmen können alle zwischen 10 und 20 Jahren. Der Clip sollte nicht länger als 2 Minuten sein und du hast die Rechte an dem verwendeten Material (Fotos, Musik, Videos). Natürlich ist das Video nur gültig, wenn es auch tatsächlich mit dem Handy aufgenommen wurde :) .

Das Video kannst du bis 15. Oktober bei den Veranstaltern einreichen.

Deine Welt aus ungewöhnlichen Perspektiven zu zeigen ist die Herausforderung des Handyclipfestivals Ohrenblick mal!

Hilfestellung für die Erstellung eines Videos mit dem Handy liefern die Netzcheckers. Anregungen hat der Medienpädagogik Praxis-Blog zusammengestellt.

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Das Lügenfernsehen

Fuck TV cc-by Jot.Punkt

Fuck TV cc-by Jot.Punkt

Die Sendung Panorama hatte letzte Woche eine interessante Reportage: Das Lügenfernsehen.

Misstrauen Sie Ihrem Fernseher! So manche scheinbar wahre Geschichte, die dort erzählt wird, ist manipuliert, erfunden und erlogen. Scheinbar “echte” Familien streiten nicht tatsächlich, sondern nur nach Drehbuch. Teenager verzweifeln nach Regieansage. Helfer entpuppen sich als Schauspieler.” schreibt der NDR auf seiner Internetseite.

Im Vordergrund standen TV-Sendungen, die Nachmittags ausgestrahlt werden und bei denen nicht immer wirklich klar ist, ob das nun “echt” oder “gespielt” ist. Als Beispiel wurden Sendungen wie “Mitten im Leben” oder “Unter’m Hammer” gezeigt.

Die Leute in den Sendungen sind meistens alles Schauspieler, die einfach auf der Strasse angefragt werden.

Interessanterweise geht RTL davon aus, dass die Zuschauer das zwischen Realität und Schauspiel unterscheiden können. Dem ist aber nicht immer so.

Die Sendung ist auf jeden Fall eine Empfehlung zum Anschauen und anschließend lässt sich sicher prima darüber diskutieren :-)

Die Sendung in der Mediathek anschauen.

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Mach’s zusammen!

Es kommt ja doch ab und an mal vor, dass man zu zweit oder zu dritt die Aufgabe hat ein Dokument zu erstellen. Sei es ein Projekt für die Schule, eine Pressemitteilung für das Jugendhaus oder Texte, die auf die eigene Homepage sollen.

Wie ist man bisher vorgegangen? Entweder man hat sich getroffen und zusammen an dem Dokument geschrieben oder es wurden Word-Dateien per Mail hin- und her verschickt. Natürlich hat man dabei irgendwann den Überblick verloren. Ausschreibung(1).doc und Ausschreibung-NEU.doc und Ausschreibung-RICHTIG.doc sind leider auch nicht sehr hilfreiche Bezeichnungen.

Ihr ahnt es schon… es geht auch anderst! Zum Beispiel mit den Etherpads. Das sind sozusagen öffentliche Textdokumente, die gleichzeitig von beliebig vielen Leuten bearbeitet werden können. Jeder, der mitschreibt erhält eine eigene Farbe, damit gleich erkennbar ist, wer welchen Abschnitt verändert hat. Zusätzlich gibt es noch ein Chatfenster, um sich auszutauschen. Die Texte sind nur für Personen zugänglich, die die Adresse zu dem Dokument kennen.

Die Software, die verwendet wird ist offen und frei zugänglich. Jeder kann sich also ein eigenes Etherpad auf seinem Webserver installieren. Wer das nicht will, nimmt einfach schon vorhandene. Einziger Wehrmutstropfen: es gibt keine Löschfunktion, oder ich habe noch keine gesehen. Die Texte bleiben also wirklich sehr lange im Netz.

Hier mal eine kleine Übersicht der “Anbieter”:

http://www.piratenpad.de/

http://www.sync.in/

http://www.typewith.me/

 

Ich habe mal ein Pad gestartet: http://www.typewith.me/GHi92FHMwf

Diese Adresse kann nun weitergereicht werden per Chat oder Mail. Anschließend kann losgetippert werden.

Viel Spass beim Ausprobieren!

 

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Alternativen zu: Die Google-Suche

Plantons CC-BY m4tik

Plantons CC-BY m4tik

Google ist ja mittlerweile vielmehr als nur eine Suchmaschine, dennoch wurde die Firma damit groß und die Suche ist der wohl bekannteste Dienst.

Da Google sich über Werbung finanziert und diese dem Nutzer auch passend und zielgerichtet anzeigen lassen möchte, kategorisiert Google den Nutzer anhand seiner Suchanfragen. Diese Kategorien kann ich als Nutzer sogar selbst beeinflussen und ändern. Wer sehen möchte, welche Kategorien Google für einen zusammengestellt hat, kann das in den Optionen nachauen. Dort finden sich auch viele Tipps und Informationen, die einem erklären wie das mit der Werbung genau funktioniert. Ausserdem bietet Google auch die Möglichkeit die Kategorisierung auszuschalten. Weitere Informationen gibt es in der Google Hilfe.

Jede Suchanfrage, die wir bei Google eingeben wird gespeichert. Mit der Zeit entsteht ein nettes Profil über uns. Zwar nicht mit unserem Namen, aber unserer IP-Adresse und dem Cookie, das auf unserem PC schlummert. Damit ist man doch recht gut zuordbar, denke ich. Nach eigenen Angaben speichert Google die Suchanfragen 180 Tage lang. Wer einmal sehen möchte, was in so einer Suchanfragen-Datenbank so alles zu finden ist, der wird bei Aolstalker.com glücklich. Dort hat AOL eine Datenbank mit 650.000 Suchanfragen veröffentlicht.

Aber nicht nur aus diesen Gründen ist es sinnvoll auch mal nach Alternativen ausschau zu halten. Die, die besonderen Wert auf den Datenschutz legen möchte ich hier kurz verlinken.

http://www.ixquick.com/
nennt sich selbst “Die diskreteste Suchmaschine der Welt”. Plugins für div. Browser sind auch vorhanden.

http://duckduckgo.com/
Scheint aber nur in englischer Sprache verfügbar zu sein, liefert aber auch deutsche Suchergebnisse.

http://www.scroogle.org/
Ein sog. Layer für die Google-Suche. Kurz gesagt, ich nutze die Google-Suche, hinterlasse aber keine Spuren. Plugins für div. Browser sind ebenfalls vorhanden. Nutze ich persönlich privat. Bisher habe ich alles gefunden, was ich gesucht habe. Die Optik lässt etwas zu wünschen übrig :-)

https://startingpage.com/
Sagt von sich selbst: “Startingpage stellt Ihnen die Suchergebnisse von Google in Verbindung mit dem  vertrauenswürdigen Schutz der Privatsphäre von Ixquick.com zur Verfügung, der diskretesten Suchmaschine der Welt. Startingpage ist die einzige Suchmaschine, die durch ein Drittunternehmen darauf zertifiziert wurde, dass weder Ihre IP-Adresse aufgezeichnet wird noch „Tracking Cookies“ Verwendung finden.”

 

Hier muss natürlich auch gesagt werden, dass es Google nicht geben würde, wenn wir alle nur noch sog. Layer für unsere Suchen nutzen würden. Schließlich müssen Serverfarmen und Mitarbeiter ja irgendwie bezahlt werden.

Viel Spass beim Austesten.

 

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Alternativen zu: Facebook

Netzwerk CC-BY andybient

Netzwerk CC-BY andybient

Facebook, Facebook, Facebook. Egal, was, immer ist es Facebook.

Muss das sein? Gibt es in der großen weiten Internetwelt keine Alternativen? Natürlich!

Aber gerade Soziale Netzwerke leben davon, dass die Nutzer das Netzwerk am Leben erhalten und mit Inhalt füllen. Und da wo alle registriert sind, ist auch am meisten los.

Mit knapp 20 Millionen deutschen Nutzer (Stand 01.07.11) ist das derzeit wohl Facebook. Aber es gibt auch alternativen. 2 davon sollen kurz vorgestellt und verlinkt werden.

Diaspora
Seit letzten Sommer ist das dezentrale Netzwerk Diaspora im Gespräch. Diaspora legt ganz viel Wert auf den Datenschutz. “Teile was du willst, mit wem du willst.” ist das Motto. Diaspora rückt die “Verwaltung der Freunde” (bei Facebook geht das durch Listen) in den Vordergrund. Von Beginn an werden Freunde bestimmten Bereichen zugeordnet, Diaspora nennt das Aspekte. Der Nutzer kann nun entscheiden, welcher Aspekt welche Inhalte sehen darf. Einen ausführlichen Bericht zu Diaspora gibt es hier und hier.

Interessant ist Diaspora auch deshalb, weil es einen dezentralen Ansatz verfolgt. Das heisst, es gibt nicht wie bei Facebook eine Firma, der das Netzwerk gehört und der Du deine Daten geben musst, sondern jeder kann sein eigenes Netzwerk betreiben. Jeder kann sich die Diaspora-Software herunterladen, auf seinem Webserver/PC installieren und einen eigenen Pod betreiben.

Diaspora befindet sich aber noch in einem frühen Status. Viele Funktionen hat es noch nicht zu bieten, aber das wird sicher kommen. Es gibt auch einen deutschen Pod, der sich GERaspora nennt.

 

Google+
Seit 2 Tagen hat Google eine alternative zu Facebook geschaffen: Google+.

Wie bei Diaspora legt Google auch Wert darauf, dass die verschiedenen Freundeskreise besser voneinander getrennt werden. Google nimmt das auch sehr wörtlich und stellt dem Nutzer verschiedene Kreise zur Verfügung, denen die Freunde zugeordnet werden. Ich kann also viele verschiedene Kreise bilden und meine Freunde entsprechend zuordnen. Ausprobieren kann man das in einer Demo, die Google bereitstellt.

Zusätzlich bietet Google+ die Möglichkeit eine Videokonferenz mit den Freundeskreisen oder bestimmten Personen zu starten. Auch steht eine Gruppenchat-Funktion zur Verfügung. Weitere Berichte zu Google+ gibt es hier, hier und hier.

Google+ ist ebenfalls erst am Anfang. Auch gilt es zu bedenken, dass es sich dabei natürlich um einen Konzern handelt, der sich zwar “don’t be evil” auf die Fahnen geschrieben hat, aber dennoch irgendwie Geld verdienen muss. Das macht Google ja bekanntlich mit Daten.

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Creative Commons

Creative Commons - CC-BY Jayel Aheram

Creative Commons - CC-BY Jayel Aheram

Internet und Urheberrecht sind ein schwieriges Thema. Die ständige und leichte Verfügbarkeit aktueller Kinofilme oder Songs macht es einem nicht gerade einfach, nicht doch mal schnell einen Download zu starten. Schnell wird dadurch eine Urheberrechtsverletzung begangen und schnell kann das auch teuer werden.

 

Aber es gibt auch Alternativen, zum Beispiel die Creative Commons. Hierbei handelt es sich um Lizenzen, die die Urheber für ihre Werke vergeben können. Der Urheber kann damit genau sagen, was mit seinem Werk gemacht werden darf.

Als Beispiel sind die Bilder, die hier im Blog verwendet werden anzuführen. Das in diesem Artikel verwendete Bild Creative Commons wurde von Jayel Aheram erstellt. Dieser hat das Foto unter der Lizenz BY (Namensnennung) veröffentlich. Ich als nutzer kann sein Bild problemlos verwenden, ergänzen oder damit ein neues Bild erstellen, so lange ich ihn als Urheber nenne.

Das funktioniert nicht nur bei Fotos, sondern auch bei Texten, Musik und Videos.
Ein paar Beispiele:

Die Wikipedia stellt die Texte unter die Lizenz BY-SA (Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Jamendo ist eine Musikplattform, die Künstlern ermöglicht ihre Songs und Alben zu veröffentlichen. Aller dort veröffentlichten Werke sind unter einer Creative Commons Lizenz. Die Songs eignen sich zum Beispiel super für Medienprojekte. Ein sehr interessantes Projekt ist die Musikzapfsäule. In der WDR-Mediathek gibt es dazu einen Videobericht.

Klicksafe hat eine Broschüre rund um das Thema Creative Commons veröffentlich

Es gibt auch eine Reihe Videos, die unter einer Creative Commons Lizenz stehen. Ein bekanntes Beispiel ist sicherlich der Film Big Buck Bunny.

Youtube bietet seinen Nutzern auch die Möglichkeit ihre Videos unter eine Creative Commons Lizenz zu stellen.

Und natürlich dürfen die Fotos nicht unerwähnt bleiben. Das hier in dem Beitrag verwendete Foto habe ich von Flickr. Dort gibt es die Möglichkeit explizit nach CC-Fotos zu suchen.

Die Google-Suche bietet auch die Möglichkeit nach CC-Bildern zu suchen. Einfach bei der Suche auf “Eweiterte Suche” klicken.

Viel Spass beim Stöbern!

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Listen bei Facebook

CC-BY MoneyBlogNewz

CC-BY MoneyBlogNewz

Um bei Facebook privates und berufliches zu trennen, bietet es sich an Listen zu erstellen und die Freunde diesen dann zuzuordnen. So ist es möglich eine Liste Arbeit zu erstellen und dort alle Kollegen einzutragen. Ist das erledigt, kann ich in den Privatsphäre-Einstellungen genau festlegen was die Liste Arbeit denn so alles von mir sehen darf. Dies gilt auch für meine Statusmeldungen und Fotogalerien. Dadurch kann ich zumindest gewährleisten, dass meine Freunde nur sehen, was sie sehen sollen.

Wie Listen angelegt werden können zeigen die verlinkten Blogbeiträge und Youtube-Videos:

allfacebook.de – Wissenswertes über Freundeslisten (Listenfunktion genauer analysiert)

Sebastian Wendler – Facebook Privatsphäre: Listen

klicksafe.de – Leitfaden zum Schutz der Privatsphäre in Sozialen Netzwerken – Facebook (PDF Anleitungen)

Facebook Datenschutz & Privatsphäre und Listen – HowTo bei Youtube

 

Das bedeutet natürlich nicht, dass ein vollständiger Datenstriptease bei Facebook gewünscht ist. Auch sollte man sich trotzdem gut überlegen, was man veröffentlichen möchte. Selbst wenn es meine Freunde nicht sehen, Facebook und die Werbemenschen sehen es.

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