
Ubuntu - Linux for Human beings
Im Rahmen des anstehenden Safer Internet Day 2012 möchte ich an dieser Stelle eine Betriebssystem-Alternative vorstellen. Am Mittwoch wird es beim Vortrag von “SurfSafe” auch um das Einbrechen in Computersysteme gehen. Da ich den Vortrag von “SurfSafe” schon gesehen habe, weiß ich, dass der Einbruch an einem Windows-PC gezeigt wird. Das hat einen Grund.
Wer sich ein PC oder einen Laptop zulegt, hat meistens schon ein Betriebssystem vorinstalliert: Windows. Das ist ein Grund wieso Windows so sehr verbreitet ist. Da nun (fast) jeder Windows auf seinem PC hat, ist es fast logisch, dass die meisten Viren und Trojaner auch für Windows programmiert werden.
Um die Gefahren einer “Ansteckung” zu minimieren, ist eine Anti-Viren-Software und eine Firewall natürlich Pflicht. Oder aber – und nun kommt die Alternative – man benutzt ein Betriebssystem, das nicht sehr verbreitet ist: z.B. Ubuntu Linux.
Wer von Linux schon einmal gehört hat, verbindet dies mit den Worten “kompliziert, unbrauchbar & hässlich”. Das mag vor 7-8 Jahren noch gestimmt haben. Mittlerweile gibt es jede Menge verschiedene Varianten (Distributionen) von Linux, die mit Windows mithalten können. Eine davon ist Ubuntu. Hinter unter Ubuntu steckt der Ansporn eine “Linux-Version” zu entwickeln, mit der jeder zurecht kommt.
2004 hat Ubuntu das Licht der Welt erblickt und erfreut sich seither wachsender Beliebtheit. 8 Jahre später ist Ubuntu wirklich zu einer echten Windows-Alternative geworden. Persönlich setze ich Ubuntu seit ungefähr 5 Jahren ein. Zunächst hatte ich noch Windows auf meiner Festplatte und Ubuntu nur nebenher genutzt. Inzwischen habe ich kein Windows mehr auf der Festplatte und nutze seit knapp 4 Jahren ausschließlich Ubuntu – ohne das mir irgendwas fehlt.
Alle 2 Jahre gibt es eine sogenannte LTS-Version. LTS steht für Long-Term-Support und bedeutet, dass diese Version besonders stabil ist und für 3 Jahre mit Aktualisierungen versorgt wird.
Was ist an Linux so toll?
- Es gibt kaum Viren oder Trojaner für Linux
- Es hat schon seit Ewigkeiten einen “App-Store”. Bei Ubuntu heißt das “Software-Center” und die Auswahl an Programmen (und Spielen!) und echt riesig
- Man kann zwischen vielen verschiedenen Desktop-Oberflächen wählen
- Es kann kostenfrei heruntergeladen werden
- Bei Fragen findet man eigentlich immer Hilfe in den unzähligen Foren
Persönlich finde ich Ubuntu in der Handhabung einfacher als Windows, einfach weil “Angstmacher” wie ein Virenscanner oder die Firewall mich nicht ablenken.
Wer Ubuntu direkt im Browser sehen und testen möchte, kann dies mit der Online-Tour machen. Herunterladen kann man sich Ubuntu hier.
Einen kleinen Einblick in die nächste Version, die im April veröffentlicht wird, bietet das folgende Youtube-Video:
Vielleicht hat wer von euch schon Erfahrungen mit Linux? Lasst es mich wissen!
Viel Spaß beim Ausprobieren!



